12.02.2020 17:28

Beliebter Messenger

Whatsapp knackt historische Grenze

Bei Whatsapp lassen die Mitarbeiter die Korken knallen: Der Instant-Messaging-Dienst hat die Marke von zwei Milliarden Nutzern geknackt.

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Der Messenger Whatsapp feiert am 12. Februar 2020 einen grossen Erfolg: Das Unternehmen hat nun 2 Milliarden Nutzer.

(Bild: epa/Ritchie B. Tongo)

Erst am 4. August 2019 hatte Whatsapp einen neuen Namen erhalten. Es heisst seither offiziell Whatsapp from Facebook.

(Bild: 20M)

Whatsapp gilt als der am schnellsten wachsende Internetdienst der Geschichte.

(Bild: Getty Images/Bloomberg)

Im April 2015 verzeichnete Whatsapp erstmals 800 Millionen aktive Nutzer.

(Bild: Keystone)

Im Jahr 2017 waren es bereits 1 Milliarde aktive Nutzer.

(Bild: Rodrigobark/iStock)
Mai 2019:

Facebook gab bekannt, dass in der Storys-Funktion von Whatsapp ab dem Jahr 2020 Werbung angezeigt werde.Wie dies aussehen könnte, sehen Sie hier.

(Bild: Twitter/OlivierPonteville)
2009:

Whatsapp Inc. wird im Jahr 2009 in Santa Clara im US-Bundesstaat Kalifornien von Jan Koum und Brian Acton gegründet. Der Name ist ein Wortspiel aus dem englischen What's up? (Was ist los?) und enthält das Wort App.

(Bild: iStock)
2014:

Innerhalb von fünf Jahren wird aus der zu Beginn relativ einfachen App ein erfolgreicher Dienst, um Nachrichten zu übermitteln. So erfolgreich, dass Facebook am 19. Februar 2014 Whatsapp für 19 Milliarden Dollar – 4 Milliarden in bar, den Rest in Form von Facebook-Aktien – kauft.

(Bild: Pexels.com)
2014:

Nach dem Verkauf an Facebook wechselte Mitgründer Jan Koum (Bild) in den Verwaltungsrat des Konzerns.

(Bild: Keystone)
2018:

Im Mai des Jahres 2018 verliess Jan Koum, einer der Mitgründer von Whatsapp, den Facebook-Konzern um CEO Mark Zuckerberg. Der andere Mitgründer hatte das Unternehmen zu diesem Zeitpunkt bereits verlassen. Ein Grund dafür war, dass Facebook entschieden hatte, auf Whatsapp Werbung zu zeigen.

(Bild: Keystone)
2017:

«Ich habe die Privatsphäre der Nutzer verkauft», erklärte Whatsapp-Mitgründer Brian Acton in einem Interview mit «Forbes». Damit müsse er nun jeden Tag leben.

(Bild: Whatsapp)

Im Interview mit «Forbes» erzählte Acton zudem, warum er sich dafür entschieden habe, das Unternehmen zu verlassen, und welche Konsequenzen dies hatte.

(Bild: Keystone)

«Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass Whatsapp weltweit mehr als zwei Milliarden Nutzer hat», vermeldet das Unternehmen am Mittwoch.

Die Facebook-Tochter betonte dabei ausdrücklich, dass die Inhalte standardmässig mit Komplett-Verschlüsselung vor fremdem Zugriff geschützte sind. Whatsapp-Chef Will Cathcart sagte dem «Wall Street Journal», die Popularität von Whatsapp bei den Nutzern zeige, dass verschlüsselte Kommunikation verteidigt werden müsse. «Wir wissen, je mehr wir uns verbinden, desto mehr müssen wir die Daten schützen», sagte er.

Zwei Apps von Facebook im exklusiven Club

Zuletzt hatte die US-Regierung einen neuen Anlauf gemacht, vom Silicon Valley Hintertüren für Ermittler in Verschlüsselungssystemen zu fordern. Die Behörden kritisieren, dass sie auch mit richterlichem Beschluss nicht an Nachrichten von Kriminellen herankommen – anders als bei klassischen SMS oder Telefonaten, wo es gesetzlich verordnete Überwachungsschnittstellen gibt. Die Tech-Unternehmen kontern, dass eine Hintertür für Behörden potenziell auch von Online-Kriminellen missbraucht werden könnte und deshalb die Sicherheit der Nutzer-Daten gefährden würde.

Whatsapp landet somit in der exklusiven Gruppe von Apps, die die zwei-Milliarden-Nutzer-Marke knackten. Die Messenger-App Facebook war die erste Applikation, die diesen Meilenstein 2017 erreichte. Facebook hatte Whatsapp 2014 übernommen.

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