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25.03.2020 08:49

Avenir-Suisse-Studie

Shutdown würde fast 30 Mia Fr pro Monat kosten

Die volkswirtschaftlichen Auswirkungen eines umfassenden Shutdowns in der Schweiz wären gewaltig. Eine neue Analyse von Avenir Suisse prognostiziert Kosten in Milliardenhöhe.

von
fpo
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Die Coronavirus-Pandemie hält die Welt in Atem. Um der Ausbreitung Herr zu werden, rief der Bundesrat die ausserordentliche Lage aus. Doch Stimmen werden laut, die einen umfassenden Shutdown der Wirtschaft fordern, wie ihn unlängst Italien verhängt hat.

Wie teuer käme es zu stehen, wenn unsere Wirtschaft komplett stillstünde? Die liberale Denkfabrik Avenir Suisse hat in einer neuen Analyse die Kosten identifiziert und quantifiziert. Basierend auf konservativen Annahmen müsste demnach monatlich mit einer Einbusse bei der Wertschöpfung von fast 29 Milliarden Franken gerechnet werden.

Thinktank warnt vor Shutdown

Das entspräche etwa 4,3 Prozent des Bruttoinlandprodukts (BIP) und auf ein Jahr hochgerechnet einer Reduktion um mehr als die Hälfte aller in der Schweiz produzierten Waren und Dienstleistungen. Zu erwartende Negativeffekte – wie etwa die Kosten, um die Produktion wieder hochzufahren – sind dabei noch nicht einmal miteingerechnet.

In der Analyse fordern die Autoren von Avenir Suisse zielgerichtete Massnahmen angesichts der enormen volkswirtschaftlichen Kosten eines umfassenden Shutdowns. Die Massnahmen sollten die Aufrechterhaltung der Wirtschaftstätigkeit unter Einhaltung gesundheitspräventiver Massnahmen ermöglichen. Auch in ausserordentlichen Zeiten gelte es, Augenmass zu wahren. (fpo/sda)

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