13.02.2020 10:32

Einfaches Navigieren

Diese Google-Maps-Tricks sparen Zeit und Nerven

Distanzen berechnen, Parkplatz merken und Karten downloaden: Google Maps hat mehr drauf, als viele denken.

von
doz

Sich ohne eine Karten-App zurechtzufinden, ist heutzutage kaum mehr vorstellbar – egal ob im Auto oder zu Fuss. Die bei weitem am meisten benutzte App hierfür ist Google Maps. Und diese hat eine Vielzahl an Funktionen, die viele Nutzer gar nicht kennen. Die folgenden Features können viel Zeit und Nerven sparen.

Gerade als Tourist hat man oft alle Hände voll zu tun. Dabei kann es schwierig werden, in einer Hand eine Tragtasche, eine Wasserflasche oder einen Regenschirm zu halten und gleichzeitig Google Maps zu bedienen.

Daran haben die Entwickler der App gedacht. Diese kann nämlich mit nur einer Hand bedient werden. Mittels Doppelklick kann man auf einem Kartenabschnitt auch nur mit einem Finger rein- und rauszoomen. Das erleichtert die Navigation.

Google Maps kann aber nicht nur für Touristen, sondern auch für Wanderer und Velofahrer nützlich sein. In einem ersten Schritt kann die Karten-App natürlich bei der Routenplanung helfen. Für eine detailliertere Vorbereitung zeigt Google Maps aber auch das Höhenprofil der geplanten Strecke an.

Dafür gibt man in der App einfach den gewünschten Anfangspunkt und das Ziel an, wählt den Geh- oder Velomodus aus und klickt auf «Vorschau». Dort wird einem das Höhenprofil Schritt für Schritt angezeigt. Im Web-Browser braucht man nach der Eingabe der Daten nur ein wenig hinunterzuscrollen und findet dort das Höhenprofil.

Mit dem Auto in einer unbekannten Stadt herumzufahren, macht selten Spass. Noch weniger lustig ist es, wenn man am Ende des Tages plötzlich realisiert, dass man vergessen hat, wo man das Auto parkiert hat.

Auch dafür hat Google Maps eine Funktion parat. Klickt man in der App auf der Karte auf den blauen Punkt, der anzeigt, wo man sich gerade befindet, geht ein Menü auf. Als unterster Punkt ist aufgelistet: «Als Parkplatz sichern». Klickt man drauf, speichert Google Maps den momentanen Standort als Parkplatz.

In diesem Menü kann man ausserdem verschiedene Orte in der Nähe betrachten oder den eigenen Standort mit anderen Leuten teilen.

Wer im Ausland mobile Daten sparen möchte, kann dies tun, indem er die Karten der Gegend, die er besucht, bereits vor der Reise auf das Gerät herunterlädt. So können auch offline Routen berechnet und Navigationen angegeben werden.

Um einen Kartenausschnitt herunterzuladen, klickt man auf die drei horizontalen Striche oben links im Bildschirm. Danach klickt man auf «Offlinekarten». Unter diesem Menüpunkt kann man den Ausschnitt der Karte auswählen, der heruntergeladen werden soll. Aber Vorsicht: Solche heruntergeladenen Karten geben natürlich keine Auskunft über aktuelle Verkehrsbedingungen oder -ereignisse.

Obwohl Google Maps wohl hauptsächlich über die App benutzt wird, hat auch die Webversion einiges drauf. So wissen nur die wenigsten, dass sich ein ganz neues Menü öffnet, wenn man irgendwo auf der Karte rechts klickt.

So kann man direkt zum angeklickten Standort navigieren, sich interessante Orte in der Umgebung anzeigen lassen und sogar den Abstand zwischen zwei Punkten auf der Karte vermessen.

Wer seine Mahlzeiten gern in Ruhe geniesst, kann auf Google Maps nachprüfen, um welche Zeiten Restaurants oder andere Shops jeweils stark besucht sind. Dafür gibt man den gewünschten Zielort ein und scrollt ein wenig nach unten. Dort wird einem mittels Balkendiagramm angezeigt, zu welchen Zeiten das Geschäft jeweils mehr oder weniger gut besucht ist. Auch die zu erwartende Wartezeit ist dort zu sehen.

Dass die Entwickler von Google Maps auch Humor haben, zeigt dieser kleine Trick: Betrachtet man auf dem PC Area 51, eine US-Armee-Sperrzone in der Wüste von Nevada, fällt beim Aktivieren von Street View auf, dass das kleine gelbe Street-View-Männchen zum UFO wird. Grund dafür sind Verschwörungstheorien, wonach in der Area 51 Alien-Proben lagern.

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